Schauspiel des Landestheaters Eisenach

SEIN ODER NICHTSEIN - NOCH IST POLEN NICHT VERLOREN

von Jürgen Hofmann
basierend auf dem Filmscript von Melchior Lengyel zu "To Be or Not to Be" von Ernst Lubitsch

Posen, eine kleine Stadt zwischen Warschau und Berlin, 1938: Der Zweite Weltkrieg steht unmittelbar bevor, als sich das Ensemble des hiesigen Stadttheaters in den Endproben der Politkomödie „Gestapo“ befindet. Doch aus Angst vor einem Konflikt mit dem Hitlerregime untersagt die polnische Regierung jegliche Aufführungen der antifaschistischen Satire. Stattdessen wird eine „Hamlet“-Inszenierung mit dem selbstverliebten Starschauspieler Josef Tura in der Titelrolle auf den Spielplan gesetzt. Während Tura sich dem berühmten „Sein oder Nichtsein“-Monolog hingibt, liegt dessen Ehefrau Maria in den Armen des attraktiven Fliegerleutnants Andrzej Stasnik.

Wenig später bricht der Zweite Weltkrieg aus – und die polnischen Schauspieler geraten ins Visier der Nazis. Um nicht als Partisanen aufzufliegen, hecken sie einen gewieften Plan zur Rettung ihrer selbst – und der ihres Landes aus. In den Kostümen der abgesetzten „Gestapo“-Komödie stiften sie Verwirrung unter den Besatzern. Plötzlich wimmelt es nur so von falschen und echten Bärten, geheimen Agenten und Offizieren, und sogar „Hitler“ steht auf Posens Hinterbühne, wo sich die Schauspieler in eine wahnwitzige Komödie um Leben und Tod begeben.

Premiere

Samstag, 3. Oktober 2026

Gewählte Vorstellung

Sa., 03.10.2026
19.30 Uhr

Großes Haus

Premiere
Regie

Kay Neumann

Bühne

Monika Frenz

Kostüme

Cornelia Kraske

Dramaturgie

Julia Thurn

Termine