„Macbeth“ gehört zu den letzten großen Tragödien Shakespeares und ist vielleicht gar sein dunkelstes Stück. Alles beginnt mit einer Schlacht, bei der Macbeth als Sieger hervorgeht und zudem von drei rätselhaften Hexen eine verheerende Prophezeiung erhält: Er werde nicht nur Than von Cawdor, sondern sogar König von Schottland. Doch auf dem Weg zum Thron übernimmt seine Frau, Lady Macbeth, das Zepter und schmiedet einen blutigen Plan, um so schnell wie möglich die Herrschaft an sich zu reißen. Dabei verliert sich das mordlustige Paar in einer Spirale aus Gewalt, Selbstüberschätzung und Willkürjustiz, der Macbeth nicht mehr entkommt und an Schuldgefühlen und Wahnvorstellungen zugrunde geht. Auch gut 400 Jahre nach ihrer Erscheinung gilt „Macbeth“ als zeitlose Parabel über Macht und Tyrannei. Shakespeare hinterfragt darin, was an Bösem, Ehrgeiz und
Irrationalem in jedem von uns steckt und wirft dabei den Blick ins diffuse Dunkel der abgründigen Menschlichkeit.
Gewählte Vorstellung
Do., 18.02.202719.30 Uhr
Großes Haus