Ballett des Landestheaters Eisenach
DON QUIXOTE
Ballett in vier Akten und acht Bildern
Text: Marius Petipa nach Miguel de Cervantes Saavedra
Musik: Léon Minkus
Reduzierte Orchesterfassung von Jonathan McPhee
1869 uraufgeführt, avancierte „Don Quixote“ zu einem der großen Handlungsballette des 19. Jahrhunderts. Inhaltlich greift es einzelne Themen aus dem berühmten Roman um Don Quijote heraus, der auch in die Rahmenhandlung des Balletts eingebettet ist.
Im Traum erscheint Don Quijote seine imaginäre Geliebte Dulcinea. Diese glaubt er, in der Wirtstochter Kitri wiederzuerkennen und verliebt sich sofort in sie. Doch Kitri liebt Basilio, den wiederum Kitris Vater aufgrund seines sozialen Standes nicht als Schwiegersohn akzeptiert. So flüchtet das junge Paar in den Wald, wo es der stets liebestolle Don Quijote aber findet und zu Kitris Vater zurückbringt. Weil dieser seinen Heiratssegen verweigert, gibt Basilio vor, sich zu erstechen – und ringt ihm im augenscheinlichen Todeskampf doch die Einwilligung ab. Schließlich feiert das Dorf den Sieg der Liebe über elterliche Zwänge.
Der österreichisch-ungarische Ballettkomponist Léon Minkus wirkte vor allem in Russland. Seine buffoneske und extravertierte Musik zu „Don Quixote“ zeichnet sich durch Anklänge an spanische Tänze und Volksmusik aus. Die Ballettkomposition steht beispielhaft für seinen persönlichen Stil, dessen Stärke in ausdrucksvollen, wohlgeformten Melodien von oft großer Schönheit liegt und bis in den elegischen Bereich hineinreicht. Für die Choreografie zeichnet Jorge Pérez Martínez verantwortlich, der sich dafür von der Leidenschaft des Flamencos inspirieren ließ.
Premiere
Samstag, 24. Oktober 2026
Gewählte Vorstellung
Sa., 24.10.202619.30 Uhr
Großes Haus
Es spielt die Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach.
Termine
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