Kens Lui
Kens Lui war am Staatstheater Meiningen tätig, wo er u. a. Tristan und Isolde, Tannhäuser, Don Carlos, Madama Butterfly, La Bohème, Le nozze di Figaro, Don Giovanni, Der Freischütz, Die Fledermaus und Die Csárdásfürstin dirigierte. Seine Opernkarriere begann er 2022 als Repetitor am Theater und Orchester Heidelberg, wo er bereits in der darauffolgenden Spielzeit zum 2. Kapellmeister aufstieg. Im Sommer 2025 kehrte er nach Heidelberg zurück, um im Rahmen der Schlossfestspiele Aufführungen von Carmen zu dirigieren.
Von 2022 bis 2024 war er Stipendiat des Deutschen Musikrats im Forum Dirigieren und assistierte Marie Jacquot beim WDR Sinfonieorchester sowie beim hr-Sinfonieorchester. Zudem nahm er an Meisterkursen und Konzerten mit Elias Grandy und dem Bundesjugendorchester teil, was zu einer Rückkehr als Assistenzdirigent auf deren Deutschlandtournee in der folgenden Saison führte. Unter Grandys fortgesetzter Mentorschaft war er Assistenzdirigent beim Sapporo Symphony Orchestra in Japan.
Im Jahr 2022 wurde Lui als Conducting Fellow zum Aspen Music Festival eingeladen, wo er an Meisterkursen mit Robert Spano, Alan Gilbert und Mark Stringer teilnahm. Seine Leidenschaft für zeitgenössische Musik führte ihn bereits 2018 mit einem Stipendium der Bruno Walter Memorial Foundation zum Cabrillo Festival of Contemporary Music unter Cristian Măcelaru. Darüber hinaus wurde er zweimal von der Peter Eötvös Foundation eingeladen, das Ars Nova Ensemble in Annecy und das UMZE Ensemble in Budapest unter der Leitung von Peter Eötvös und Gregory Vajda zu dirigieren.